Indien Rundreisen, Reisebericht über eine Rundreise durch den Norden von Indien von Nepal bis Pakistan

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Eine Rundreise durch Indien - Nordindien zwischen Nepal und Pakistan

"Namaste - Ich begrüße und ehre dich"


Die verschiedenen Kulturen, Religion, Riten und Traditionen dieses riesen Subkontinents faszienieren genauso wie der Gegensatz zwischen Ultramoderne und uralten Traditionen. Das fasziniert als erstes bei allen Rundreisen durch Indien.
Es ist ein Land von heiligesten hinduistischen Orten, den Palästen der Maharadschas und Überbleibsel der ehemaligen Kolonialherren.

Sich auf eine Rundreise durch Indien zu begeben, heißt sich auf ein Wechselbad von Gefühl und Verstand einzulassen.
Auf der einen Seite das laute quirrlige Delhi und auf der anderen Seite das heilige hochreligiöse Varanasi. Die Wüstensteppe Thar bei Jaisalmer an der Grenze zu Pakistan und die Paläste der Maharadschas
.

Die aktuellsten Rundreise-Angebote für Indien hier vergleichen.

All dies ist Indien. Mit seiner Armut und seinem Reichtum, mit seiner über 4000 Jahre alten Geschichte, seiner Gesellschaftsstruktur und seiner tief verwurzelten hinduistischen Religion. All dies ist unserem westlichen Verständnis oftmals nur schwer zugänglich, und schwer zu verstehen.

Indien ist die bevölkerungsreichste und größte Demokratie der Welt und gleichzeitig ein Land in dem moderne Gegenwart und jahrtausende alte Bräuche und Riten parallel nebeneinander gelebt werden. Dies lässt uns während unserer Rundreise durch Indien immer wieder erstaunen.

Indien war schon seit jeher gleichzeitig Ursprung und Treffen der verschiedensten Kulturen und Volksgruppen. Noch heute bestehen diese Ideen und haben ihre Eigenständigkeit bewahrt. Indien ist somit eigentlich ein Vielvölkerstaat und das zweiteinwohnerreichste Land auf der Erde.

Allein der Besuch von Rajasthan ist bei einer Rundreise durch Indien schon phantastisch. Es ist ein farbenprächtiger und landschaftlich außergewöhnlicher Teil Indiens. Hier haben die Maharadschas residiert und ihre Festungen und Paläste der Nachwelt als historisches Erbe hinterlassen.

Rundreise Nordindien
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StepMap Rundreise Nordindien


Indien hat uns Europäer schon immer fasziniert.

Vielleicht starteten hier die heiligen drei Könige aus dem Morgenland.
Vielleicht haben Zigeuner hier ihren Ursprung
und nicht zu vergessen, das weltberühmte Dschungelbuch von Rudyard Kipling erzählt seine Geschichte hier in Indien.
Die Gebirgskette des Himalaya, der heilige Fluss Ganges sowie die Sanddünen der Thar-Wüste. Ein Vielzahl unterschiedlichster geologischer Gegensätze erwarten und beeindrucken uns bei einer Rundreise durch Indien, diesem märchenhaften Land.

Wie sagte Hermann Hesse:

"Wer einmal nicht nur mit den Augen, sondern mit der Seele in Indien gewesen ist, dem bleibt es ein Heimwehland."

Begeben wir uns nun auf eine wundervolle Rundreise durch den Norden Indiens.


Der größte Teil unserer Rundreise durch Indien verlief durch Rajasthan.
Die Rajputen geben dem Land ihren Name. Ein kriegerischer Volksstamm, der von Nordwesten ins Land einfiel und für lange Zeit die Herren dieses Landes wurden.
Die Metropole Hyderabad, Hauptstadt des indischen Bundestaates Andhra Pradesch, ist mit 6,8 Millionen Einwohner die viertgrößte Stadt Indiens. Auch wenn sie eher industriell geprägt ist, gibt es auch hier einige Sehenswürdigkeiten für Touristen und Besucher, bei denen es sich lohnt, sie zu besuchen. Besonders die vielen monumentalen Tempel, Moscheen und auch Kirchen sind für kulturell interessierte Besucher interessant. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten sind aber das Denkmal Charminar und das Golkonda-Fort. Und auch das Salar-Jung-Museum mit seinen vielen europäischen und indischen Kunstexponaten ist auf jeden Fall einen längeren Besuch wert. Am besten kann man die Gegend um Hyderabad bei einer Rundreise erkunden, da diese Stadt wirklich viel zu sehen bietet.
Auf
Indien.info finden Sie viele Informationen, die Ihnen bei der Planung einer Rundreise durch Hyderabad und auch beim Verständnis der allgemeinen Gepflogenheiten in Indien weiterhelfen.
Eine gute Gelegenheit um ein Reiseschnäppchen zu ergattern bieten Gutscheinmagazine. Diese haben mit viel Mühe eine große Anzahl von Aktionen und Gutscheincodes für Reiselustige zusammengetragen. Eine schöne Sache dazu ist der Expedia Gutscheincode.

Das Humayun Mausoleum in Delhi
Amber Fort bei Jaipir


Unsere Rundreise durch Indien führt uns durch die Bundesstaaten Uttar Pradesh, Madhya Pradesh und Rajasthan.

Rajasthan ist mit fast 350 Tausend Quadratmetern Fläche das größte Bundesland in Indien. Allein die Wüste Thar umfasst schon eine Fläche von knapp 200.000 Quadratkilometern. Insgesamt wohnen ca. 70 Millionen Menschen in diesem farbenfrohen und abwechlungsreichen Land. Alles erscheint und Europäern im ersten Moment ungewohnt. Die Bauten aus der Mogulzeit, die Pälaste der Maharadschas, die Turbane und farbenprächtige Gewänder sowie die Faszination der Wüstenlandschaften.

Sollte man für eine Rundreise durch Indien sehr viel Zeit haben, lohnt es sich allein in Rajasthan folgende Ziele ins Auge zu fassen:

Agra, Ghana Vogelschutzgebiet, Jaipur, Ranthambore Nationalpark, Bundi, Orchha, Kota, Chittorgarh, Udaipur, Dungarpur, Ranakpur, Maunt Abu, Kumbhalgarh, Rohetgarh, Deogarh, Jodhpur, Osian, Pokaran, Jaisalmer, Phalodi Mandawa, Bikaner, Khimsar, Pushkar, Ajmer, Samode, Sariska, Alwer sowie die ganze Shekhawati-Region.

Angekommen in Delhi
und Neu-Delhi ging es weiter mit dem Flugzeug nach Varanasi und Sarnath. Dies ist einer der heiligsten Plätze für die Hindus in Indiens. Sowohl eine Bootsfahrt über den Ganges entlang der Ghats am frühen Morgen als auch am Abend sind unvergessliche Augenblicke einer Rundreise durch Indien. Wohl nirgends woanders spiegelt sich die tiefe Religiösität der Hindus in diesem Land wider. Jahrhunderte alte Bade- und Gebetsrituale werden hier neben den Leichenverbrennungen entlang des heiligen Flusses, Mother Ganges, Tag für Tag zelebriert. Dies ist tief verwurzelter Hinduismus und in keinerlei Form eine inzinierte Show für sensationslustige Touristen. Varanasi ist auch unter den alten Namen Kashi oder Benares bekannt.

Von Varanasi aus kommt man nach Kjuraho
am besten mit dem Zug oder mit dem Flugzeug. Auf drei Gruppen verteilt (die westliche, die östliche und die südliche) erwarten einen hier über 1.000 Jahre alte Tempelanlagen, die zu den bedeutensten Kunstwerken Indiens zählen. Dominant sind die Abbildungen des Fruchtbarkeitskultes im Shivaismus. Diese einmalige Tempelanlage wurde von den Chandella-Raijpuren zwischen 940 und 1015 nach Christi in erstaunlich kurzer Zeit erbaut. Diese sollte man sich während einer Rundreise durch Indien auf keinen Fall entgehen lassen.

Unser nächstes Ziel war die Stadt Orchha. Orchha ist wie eine Legende aus Stein mit Tempelkomplexen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Besonders zu erwähnen ist der hier vorherrschende Bundelkhand-Stil. Ebenfalls eignet sich der Batwa-Fluss hervorragend für ausgiebige Rafting-Touren. Ebenfalls die Kenotaphs (Cenotaph) sind sehenswert.

Das Taj Mahal in Agra ist weltbekannt. Aber wenn man es mit eigenen Augen gesehen hat, erkannt man, dass keine Worte, keine Musik und kein Bild dieser Welt ausreichen um die wahre Schönheit und die unbeschreibliche Großartigkeit dieses Bauwerkes zu beschreiben. Ein Highlight jeder Rundreise durch Indien.


Von Agra aus ging es weiter nach Fatehpur Sikri. Diese verlassene Stadt wurde von Akbar aus Dankbarkeit über die Geburt seines Thronerben im 16. Jahrhundert erbaut. Sie liegt nur wenige Kilometer südwestlich der damaligen Hauptstadt Agra.

Der Ranthambore Nationalpark liegt im Süden von Rajasthan. Hier kann man während einer Fotopirsch mit etwas Jagdglück einen der hier noch frei lebenden indischen Tiger vor die Linse bekommen. Cirka 100 Kilometer in südöstlicher Richtung von Jaipur findet man noch eine der seltenen Möglichkeiten die größte Raubkatze der Erde auf freier Wildbahn zu erleben und zu fotografieren.

Die "blaue Stadt" Bundi war das nächste Ziel unserer Rundreise durch Indien. Eigentlich fühlt man sich hier um hundert Jahr zurückversetzt. Das Leben ist hier gemächlicher und fern ab von der Hektik anderer Großstädte.

Weiter führte unsere Rundreise durch Indien nach Chittorgarh. Dies ist für die Hindus eine geweihte Stätte, da sie mit ihren Tempeln und dem Siegesturm Yaya Stambha vom Sieg der rajputischen Krieger über die muslimischen Invasoren aus Pakistan zeugen.


Udaipur
mit seinen herrlichen Palästen und bekannt aus dem James Bond Film "Octopussy" ist eine der schönsten Städte in Rajasthan. Sie lädt zum längeren Verweilen ein. Es gibt viel zu sehen und Schnäppchen-Jäger haben hier die Möglichkeit ein paar schöne Souvenirs zu ergattern. Während einer Rundreise durch Indien sollte man hier auf jeden Fall mehrere Tage einplanen.

Unser nächster Stop war in Ranakpur. Hier befindet sich eine der aufregensten und schönsten Tempelanlagen in ganz Rajasthan. Allein der Jaintempel-Hauptkomplex hat eine Grundfläche von über 4.000 qm.

Nun galt es eine längere Strecke nach Jodhpur zurück zu legen. Dies bleibt bei Rundreisen durch Indien leider nicht aus. An sich hat diese Millionenstadt auf den ersten Blick nicht viel zu bieten. Ein Besuch des dominierenden Fort Mehrangarh mit seinen Schätzen entschädigt für die Mühen einer langen Reise.

Ab in die Wüste. Richtung der Pakistanischen Grenze machten wir Halt in Jaisalmer. An der Thar-Wüste gelegen wirkt diese kleine Stadt überaus romantisch. Die alles überragenden Festungsmauern des Forts sind schon aus weiter Entfernung zu sehen. Wüste ? - Ja natürlich auch der richtige Ausgangspunkt für eine Kamelsafari, eim Muss bei jeder Indien Rundreise. Ebenfalls sollte man den Besuch der bekannten und wunderschönen Havalis nicht versäumen.

Entlang der Wüste Thar galt unser nächste Besuch dem ehemaligen Handelszentrum Bikaner.
Etwas außerhalb der Stadt befindet sich eine Kamelstation und der Rattentempel Karni Mata in Deshnoke.

Chittorgarh mit seinem Siegesturm ist für Hindus eine geweihte Stätte


Die Havelis in Mandawa. Diese kleine verschlafene Stadt besitzt noch den Charme des romantischen Shekhavatis. Würden nicht ein paar Autos über die sandigen Strassen fahren, man würde glauben eine Zeitreise von hundert Jahren gemacht zu haben. Die Havalis in dieser Stadt sind mit wunderschönen Motiven dekoriert. Aufwendig, mit zum Teil alten religiösen hinduistischen Motiven bemalte Häuser und wunderschöne Balkone und Hauseingänge sind bei einem Spaziergang durch die Stadt zu bewundern.

Jaipur
ist die südlichste Stadt des goldenen Dreiecks. 2-3 Tage sollte man hier bei einer Indienrundreise auf jeden Fall einplanen. Allein die gewaltigen Stadttore und der Palast des Maharadschas mit agrenzendem Observatorium sind neben einem ausgiebigen Bummel durch die zahlreichen Basare atemberaubend. Jaipur ist auch die Hauptstadt von Rajasthan.
Ganz in der Nähe von Jaipur befindert sich Amber Fort und die Tempelanlage von Galta. Beides sollte man während einer Rundreise durch Indien auf jeden Fall besuchen.

Der heilige Ort Pushkar
. Seit Urzeiten ist Pushkar für Hindus ein geheiligt Ort. Fleisch, Alkohol und sogar Eier wird man hier vergeblich auf den Speisekarten finden. Es herrscht strengster Vegetarismus. Sollte die Reisezeit der Rundreise durch Indien es erlauben sollte man Pushkar unbedingt während der Mela, des Kamelmarktes, besuchen. Dieser findet im Oktober oder November zwischen einen Halb- und Vollmondphase statt.


Kunst unf Kultur bei einer Indien Rundreise
Udaipur, Bagore-Ki-Haveli
Varanasi, hier finden jeden Morgen die rituellen Waschungen statt
In Udaipur auf den Stufen zum Jagdish-Tempel
Tempel in Galta in einer idyllischen Kulisse
Der Raj Mahal Palast überragd des Stadtbild von Jaisalmer


Delhi und Neu-Delhi

Mit über 11 Millionen Einwohnern ist Delhi nach Mumbai die zweitgrößte Stadt in Indien und meist Ausgangspunkt einer Rundreise durch Indien. Zählt man Außenbezirke dazu wird man wohl auf eine Zahl um die 20 Millionen kommen.
Über 80% der Bevölkerung sind Hindus. Danach folgen die Muslime mit ca. 10%.

Das Zentrum von Neu Delhi ist Connaught Place
.

Hier gibt es einen inneren Kreis, den Rajik Ckowk, und einen äußeren den Connaught Circle. Hier findet man die internationel bekannten Geschäfte, große Banken und Fluglinienbüros. Ein für indische Verhältnisse sehr teurer Gegend.
Neu-Delhi hat sehr breite und übersichtlich angeordnete übersichtliche Straßen. Die ganze Straßenführung läuft zentral vom Connaught Circle in die Perepherie. Über die Kasturba Gandhi Marg geht es direkt zum Präsidentenpalast, zum Rashtrapati und dem India Gate.Neu-Delhi wurde zwischen 1911 und 1931 von den Briten erbaut. Es besticht durch großzügige Alleen und zum Teil aufwenige Parklandschaften.

Interessanter als New Delhi ist natürlich Old Delhi. Dieser auch Shajahanabad genannte Stadtteil ist genau das Gegenteil von Neu-Delhi. Die Straßen sind eher orientalisch schmal und die Hektik der Metropole ist kaum noch zu spüren. Allenfalls kleine Geschäfte und Rikschafahrer die ihre einheimischen Kunden ans Ziel bringen sind hier zu finden.
Alle wichtigen Informationen für den Besuch von Delhi während einer Rundreise durch Indien mit Einzelheiten zur Stadt und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten hier
.

Sehenswürdigkeiten in Delhi und Neu-Delhi

Das Nationalmuseum, Rotes Fort, India Gate,
die Mausoleen von Humayun und Khan Khanan,
die Sternwarte Jantar Manta, Bangla Sahib Gurudwara Tempel,
Laxmi Narayan Tempel,
Jama Masjid Moschee,
die Lodi Gärten, Raj Ghat Gandhi Gedänkstätte,
Bahai Lotus-Tempel, der Qutb-Minar-Komplex
sowie der Präsidentenpalast, Rashtrapati Bhavan und den prachtvollen Regierungsgebäuden.
Sollte man mehr Zeit zur Verfügung haben, lohnt noch einen Abstecher zum goldenen Tempel in Amritsar.

Jama Masjid Moschee in Neu Delhi
India Gate in Delhi


Varanasi

Nach Varanasi kommt am besten von Delhi aus mit dem Flugzeug oder mit dem Zug. Die Inlandsfüge sind relativ billig, sodass dieser Reiseweg sicher vorzuziehen ist, da die indischen Züge bei weitem nicht so bequem sind wie man es von Europa aus kennt. Auch Varanasi sollte man bei einer Indien Rundreise auf keinen Fall auslassen. Was man hier erlebt wird einen das ganze Leben lang begleiten.

Varanasi, eine der heiligsten Städte für die Hindus in Indien liegt im Gangesbecken und ist eine der ältesten Städte der Menschheit. Für den Namen der Stadt gibt es viele Deutungen. Eine ist die Zusammensetzung von Namen der beiden Flüsse Varuna und Assi, die hier in den Ganges münden. Den Mythen nach kann Varanasi auf eine Gründung im 3. Jahrtausend vor Christi verweisen.
Auch für den Buddhismus hat Varanasi eine besondere Bedeutung. Hier soll Buddha seine erste Verkündung nach seiner Erleuchtung öffentlich gemacht haben. So zählt Varanasi auch zu einem der 4 heiligsten Orte des Buddhismus.
Ca. 60% der Bevölkerung von Varanasi sind Hindus, 30% Moslems und der Rest verteilt sich auf Buddhisten und weitere Religionen.

Wer Varanasi auf einer Rundreise durch Indien nicht besucht hat, hat Indien nicht erlebt.
Dies klingt vielleicht dramatisch, aber jeder, der diese Stadt mit ihren allmorgendlichen Waschritualen am Ganges und den Leichenverbrennungen am Abend nicht gesehen, jeder der diese besondere Atmosphäre von heiligen Männern und abendlichen heiligen Hindu-Ritualen nicht in sich aufgenommen hat, der ein großes Stück Indien nicht erlebt.

Alle Informationen über die Stadt und seine touristischen Höhepunkte sind auf der der Homepage von Varanasi zu finden hier
.

Varanasi mit seinen heiligen Ghats am Ganges


Sehenswürdigkeiten in Varanasi:

Vishwanath-Tempel - Goldener Tempel,
Vishwanath-Tempel - Neuer Tempel,
Durga-Tempel,
Tulsi-Manas-Tempel,
Bharat-Mata-Tempel
Bhaironath-Tempel,,
Alamgir-Moschee,
Gyanvap-Moschee,
Annapura-Tempel,
Der Ganges zwischen
Dashashwamedha Ghat
(größter und zentraler Badeplatz am Ganges)
und
Manikarnika Ghat
(Hier werden die Toten auf traditionelle Weise verbrannt).


Khajuraho

Der Tempelkomplex von Khajuraho liegt im Bundesstaat Madhya Pradesh und gehört wohl zu den schönsten und eindrucksvollsten Tempelanlagen in ganz Indien und festes Ziel einer Indien Rundreise. Erbaut wurden diese Tempel von den Chandella-Herrschern in relativ kurzer Zeit. Zwischen ca. 940 und 1115 nach Christi wurden zum größten Teil fertiggestellt. Auf steineren Plattformen wurden die Tempel von Khajuraho ohne jegliche Umrandungen oder Umzäunungen erbaut. Erst waren es relativ einfache Gebäude, die dann im Verlauf der Zeit immer wieder aufwendiger gestaltet wurden.

Für die Tempelanlage von Khajuraho sollte man sich während einer Rundreise durch Indien mindesten einen vollen Tag Zeit nehmen, da der gesamte Komplex sehr viel zu bieten hat, und während man von Tempel zu Tempel wandert sich immer wieder neue und aufregende Bilder zeigen.
Unterteilt ist der Tempelkomplex in drei Hauptgruppen. Eine westliche, eine östlich und eine südliche Gruppe. Am eindrucksvollsten ist der westliche Komplex (kostet Eintritt). die östliche und die südliche Gruppe kann man kostenlos besuchen.

Alle wichtigen Informationen zu den Tempelanlagen von Khajuraho seinen Geschichten und Besonderheiten seiner Umgebung und den vielfältigen Veranstaltungen hier
.

Tempelkomplex von Khajuraho


Sehenswürdigkeiten in Khajuraho:


Westliche Tempelgruppe:
Lakshmana-Tempel, Varah-Tempel, Lakshmi-Tempel,
Kandariya Mahadeva, Shiva-Tempel-Mahadeva,
Shiva-Tempel-Vishvanata und einer der ältesten Tempel der Matangerswara-Tempel.

Östliche Tempelgruppe:
Brahma-Tempel, Javari-Tempel, Vamana-Tempel,
Adinatha-Tempel und der schönste Tempel dieser Gruppe der Parshvanatha-Tempel.

Südliche Tempelgruppe:
Das jüngste Bauwerk des gesamten Komplexes ist der Duladeo-Tempel. Er wurde erst um 1160 fertiggestellt.
Überquert man den Fluss Khodar findet man noch Überreste des Chaturbuja-Tempels.

Jedes Jahr im Frühjahr findet hier ein Tanzfestival statt. Sollte man in dieser Zeit in Khajuraho sein - unbedingt mit einplanen und einen Tag länger bleiben.


Orchha

Orchha ist heute eher eine kleine und unberdeutende Stadt im Bundesstaat Madhya Pradesh. Mit ca. 10.000 Einwohnern. Die Stadt wurde erst im 15. Jahrhunder begründet und war für kurze Zeit Hauptstadt des gleichnamigen Fürstentums.
Rudra Pratap Singh Oberhaupt der Bundela-Dynastie war erster Herrscher von Orchha. Die bedeutensten Bauwerke entstanden unter der Herrschaft von Vir Singh Deo im frühen 17. Jahrhundert.
Orchha ist ein sehr friedlicher Ort. Kaum, dass man mal dem Verkehr mit laut hupenden Autos ausweichen muss. Der Besuch der Hauptstadt Bundelkhand mit seinen aus dem 16. und 17. Jahrhundert entstandenen Paläste und Tempel am Ufer des Betwa Flusses, ist ein Blick in die Ära "Indien der Maharajas".

Alles wichtige über Orchha und Umgebung auf der offizellen Homepage von Orchha hier
.

Jahangir Mahal in Orcha


Sehenswürdigkeiten in Orchha:

Der Jahangir Mahal Palast,
die Residenz Raj Mandir,
der Lakshmi-Narayan-Tempel,
der Chaturbhuj-Tempel
und der Rama-Raja-Tempel.
Etwas außerhalb und leider nicht so gepflegt befinden sich
das Cenotaph Vir Singh Deo-Mausoleum
und 15 weitere Gedenkstätten (Chhatris, Kenotaphe) für ihre Herrscher von Orchha in der Nähe des Kanchan Ghat am Fluss Betwa.
Von diesen hat man ein wunderschönes Panorama auf die Brücke zum Fluss Betwa, in welchem sich die Spiegelbilder der prachtvollen Gebäude widerspiegeln.
Sollte noch etwas Zeit übrig bleiben, kann man den in der Nähe liegenden Madhav-Nationalpark besuchen. Mit etwas Glück sieht man hier Leoparden und Tiger in freier Wildbahn.


Agra

Das berühmteste Bauwerk von Agra ist selbstverständlich das Taj Mahal, das natürlich fester Bestandteil einer Rundreise durch Indien ist. Agra liegt ebenfalls Bundesstaats Uttar Pradesh und hat mit seinen Außenbezirken ungefähr 2 Millionen Einwohner.
Am Ufer des Yamuna gelegen umfasst der Komplex des Taj Mahals eine Fläche von ca. 600 m x 300 m. Besonders eindrucksvoll erfasst einen beim ersten Anblick die perfekte Symetrie mit der die einzelnen Gebäude aufeinander abgestimmt sind. Ganz im Gegensatz zu anderen Mausoleen steht hier das Grabmal nicht im Zentrum, sondern bildet den Höhepunkt, den krönenden Abschluss der Gesamtanlage die in Nord-Süd-Richtung angelegt wurde.

Durch seine günstige geografische Lage, der sehr fruchtbaren Ebene des Ganges und des gut zu verteidigenden Dekhan-Plateaus, haben die Moguln im 17. Jahrhundert Agra als ihre Hauptstadt ausgebaut (ehemalige Hauptstadt von Hindustan).
Sultan Sikandar Lodi verlegte seine Hauptstadt 1506 von Delhi nach Agra. Nach seinem Tode war Agra noch weitere 9 Jahre unter seinem Sohn Ibrahim Lodi die Hauptstadt. Von 1556 - 1658 war Agra Hauptstadt des Mogul-Reiches.
Die Bevölkerung von Agra bekennt sich mit ca. 80% zum hinduistischen Glauben. 16% sind Muslime.

Alle wichtigen Informationen über Agra mit wichtigen Telefonnummern, News und Hintergrundinformationen zu den Sehenswürdigkeiten von Agra hier
.

Taj Mahal in Agra


Sehenswürdigkeiten in Agra:

Der Taj Mahal als Mausoleum von Shah Jahan und seiner Lieblingsfrau Mumtaz Mahal ist eines der neues sieben Weltwunder.

Das Rotes Fort oder Agra Fort,
das Mausoleum von Itimad-Ud-Daula,
das Mehtab Bagh am anderen Flussufer gegenüber des Taj Mahals.
Hier hat man im Morgengrauen einen phantastischen Blick auf das berühmte Grabmal.
Die Chini Ka Rauza Grabstätte auch chinesisches Grab genannt.

In Sikandra, einem Vorort von Agra, befindet sich die letzte Ruhestätte des Mogul-Kaisers Akbar dem Großen. Es ist ein wunderschönes Gebäude aus rotem Sandstein, welches in einem herrlich angelegten Garten liegt.



Fatehpur Sikri

Fatehpur Sikri war unter Mogul Akbar dem Großen von 1571 -1585 Hauptstadt seines Reiches. Dies geschah aus Dankbarkeit über seinen erstgeborene Sohn und Thronerben. Der Mystiker Scheich Selim Chishti der hier in Sikri wohnte prophezeite dem Herrscher die Geburt eines Nachfolgers. Als sein Sohn 1569 zur Welt kam beschloss Akbar aus Dankbarkeit seinen Herrschaftspalast in Sikri zu bauen. Der Name Fatehpur heißt Stadt des Sieges.
Die Stadt selber hat nur um die 35.000 Einwohner und ist deutlich in 2 Areale aufgeteilt. Zum einen die Palastanlage von Fatehpur Sikri und zum anderen der Komplex der Jami Masjid oder Dargah-Moschee. Während einer Indien Rundreise sollte man das sich im Zentrum befindende Mausoleum von Sheikh Salim Chishti besichtigen. Dies ist im Mittelpunkt des Sufi-Schreins der Darga
h.

Moschee von Fatehpur Sikri


Sehenswürdigkeiten in Fetahpur Sikri:

Die Palastanlage:
Jodh-Bai-Palast,
Haus des Raja Birbal,
der Pachisi Hof,
Haus der Maryam,
die große Audienzhalle,
der Haremskomplex
und das Panch Mahal.

Die Moschee:
Das Buland Dawarza Siegestor,
das Mausoleum von Sheikh Salim Chishti,
die Mausoleen und Grabstätten im Hof und in den Nebengebäuden.



Der Ranthambore Nationalpark

befindet sich im Süden von Rajasthan und liegt ca. 90 Kilometer südöstlich von Jaipur. Den Namen erhielt der Park von einem nahe liegendem Fort aus dem 10. Jahrhundert.
Alles Wichtige über einen Aufenthalt im Ranthambore Nationalpark während einer Rundreise durch Indien mit Hotelführer und Informationen über die Tier und Pflanzenwelt hier
.

Im Ranthambore Nationelpark kann man während einer Rundreise durch Indien freilebende Tiger beobachten


Sehenswürdigkeiten im Ranthambore Nationalpark:

Tiger,
Pfauen,
Wildschweine,
Leoparden,
Sambar-Hirsche
und Krokodile.
Ebenso finden sich hier verschieden Affenarten und Vögel.


Bundi

Außer dem auf einem Berg errichteten Fernsehturm hat man in Bundi nicht das Gefühl im 21. Jahrhundert zu leben. Eingebettet in Hügelketten liegt diese Provinzstadt mit ihren 120.000 Einwohnern und war einst Hauptstadt des gleichnamigen Fürstentums.
Bundi besitzt das mächtige Fort Taragarhein ist aber touristische eher unbekannt, ist aber bei einer Rundreise durch Indien bestimmt ein lohnenswertes Ziel. Dies hat den Vorteil, dass im Gegensatz zu anderen bekannteren Sehenswürdigkeiten man hier kaum von fliegenden Händlern oder Souvenierläden angesprochen wird.
Schön gearbeitete Schmuckstücke kann man hier noch zu vernünftigen Preisen in den kleinen Läden erwerben.

Weitere wichtige Informationen zu Bundi mit seine grandiosen Umgebung und den touristischen Sehenwürdigkeiten hier
.

Palast von Bundi


Sehenswürdigkeiten in Bundi:

Der Palast Garh,
das Fort Taragarh,
und der Ranijiki-Baori-Brunnen.

Der im Tal liegende Jait Sager Stausee
mit seinen Tempeln, dem Sukh-Niwas-Palast
sowie dem Grabmal von Kesar Bagh,
der lange Zeit über das Fürstentum Bundi herrschte.

Hoch auf einem Berg steht ein kleines Schloss in dem der Autor des Dschungelbuches,
Rudyard Kipling, zu Gast war.


Chittorgarh

Die Festungsanlage von Chittaurgarh ist für Hindus ein geweihter Ort und kündigt vom Sieg über die muslimischen Feinde aus dem Nordwesten. Seit dem 8. Jahrhundert siedelte hier am Fluss Bwerach die Maurya-Dynastie und das Reich des Rajputen-Staates Mewar wurde hier ebenfalls begründet. Hier war auch die Hauptstadt bis zum Umzug nach Udaipur. Erste Funde berichten von einer Ansiedlung bereits um 1 Jahrtausend vor Christi.
Heute zählt die Stadt ungefähr 130.000 Einwohner.

Chittorgarh mit seinen grazil gearbeiteten Tempelanlagen


Sehenswürdigkeiten in Chittorgarh:


Die Festung Chittorgarh Fort,
der Rana-Kumbha-Palast,
der Kalika Mata Tempel,
der Jain-Tempel Shringara Chauri,
der Vijay Stambh Turm,
der Siegesturm Yaya Stambha,
der Shiva- Tempel Nilakantha Mahadeva
und der Rani Padmini Palast.
Weiterhin der Sat Bees Tempelkomplex
und der alte Kumbha Shyam Tempel aus dem 8. Jahrhundert


Udaipur

Udaipur gehört zweifellos zu den schönsten Städten in ganz Rajasthan. Mit seinen 500.000 Einwohnern und den wunderschön am Picholasee gelegenen Häusern, Tempeln und Palästen ist eine Assoziation zu Venedig garnicht so abwegig. Die weißen Paläste und das durch den James Bond Film Octopussy bekannte Lake Palace Hotel verzaubert die Kulisse in eine für Rundreisen durch Indien perfekte Illusion. Am Abend laden die Bazare zu einem ausgiebigen Einkaufsbummel ein. Enge Gassen mit einem Gewirr aus Gerüchen, Farben und Gesängen halten einen derart gefangen, dass man diese Stadt noch lange nach ihrem Besuch in angenehmster Erinnerung behält.

Eine Liste mit vielen Fotos und Detailbeschreibungen über die Denkmäler, Museen, Tempel, Forts und Paläste von Udaipur hier
.

Udaipur ist mit seinen angelegten Seen eines der schönsten Zielen während einer Rundreise durch Indien


Sehenswürdigkeiten in Udaipur:

Der Maharadscha City Palast mit Museum,
der Jagdish-Tempel mit seinen aufwendigen Verzierungen,
der Nehru Island Park auf einer Insel im Fateh-See,
der Garten der Maharami,
das Bagora-Ki-Haveli,
der Monsun-Palast,
die Paläste Jag Mandir und Jag Niwas im Pichola-See
sowie das Gangaur Ghat mit dem naheliegenden Cafe Edelweiss.


Ranakpur

Schon der erste Anblick ist WOW. Ein Höhepunkt für Indienrundreisen. Ranakpur nordöstlich von Udaipur gelegen besitzt die vielleicht schönste Tempelanlage von ganz Rajasthan. Schon der erste Anblick wenn aus einem romantischen Flusstal hier herauffährt läßt einem den Atem stocken. Schneeweiß vor azurblauem Himmel scheint der größte Tempel der Jaingemeinde Indiens förmlich auf dem umliegendem Grün zu schweben. Allein der Haupttempel bedeckt eine Fläche von 4.000 Quadratmetern. Im Inneren ist man gefangen von aufwendiger Steinmetzkunst und lichtdurchzogenen Arkadengängen. Ranakpur ereicht man über die Aravalliberge in dem auch der Nationalpark Umbalgard liegt. Hier kann man Bären, Panther, Krokodile und Wildschweine sehen.

Eine aufwendige Beschreibung über den Adinatha Tempel in Ranakpur, seine außerordentliche Architekturtur und seine Geschichte findet sich auf dem Hompage von Takeo Kamiya hier
.

Die Jain-Tempelanlage von Ranalpur


Sehenswürdigkeiten in Ranakpur:

Der Adinatha-Haupttempel,
der Parshvanatha-Tempel,
der Tempel Neminatha-Tempel
und der Surya-Narayana-Tempel.

Ein weiters Highlight befindet sich in Mount Abu mit den Jain-Tempel:
Dilwara-Tempel
Luna-Vasahi-Tempel
Achaleshvara-Tempel


Jodhpur

Jodhpur ist mit über einer Million Einwohnern die zweitgrößte in Rajasthan. Wegen der Farbe seiner Häuser wird sie auch die blaue Stadt genannt. Im ersten Moment meint man dieser Stadt nichts besonderes abgewinnen zu können. Überall Hektik und der von indischen Großstädten gewohnte Straßenlärm und Smog.
Wäre da nicht das auf einem Berg liegende alles überragende Fort Mehrangarh, eine der schönsten Palastanlagen in ganz Rajasthan. Zu Reichtum gelangte Jodhpur durch die strategisch günstige Lage am Rande der Wüste Thar und dem Handel mit durchziehenden Karawanen.
Der Zenana-Palast (Königinnenpalast) des Fort Mehrangarh wurde mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes von 1997 - 2008 aufwendig restauriert und ist heute ein Life-Style-Museum für Kunst und Kultur in Rajasthan.

Der Jodhpur City Guide
enthält sehr viel Informationen über das Mehrangarh Fort, die Gärten und Museen von Jodhpur. Ebenfalls kann man sich vor einer Rundreise durch Indien hier über aktuelle Veranstaltungen und Hotelangebote informieren.

Jodhpur mit Fort Mehrangarh


Sehenswürdigkeiten in Jodhpur:

Fort Mehrangarh mit Waffenkammer, Spiegelsaal, Blumenpalast und dem wu
nderschönen Perlenpalast.

Der Uhrenturm "Clocktower mit den darunterliegende Bazar Girdikot und Sadar den Gewürz-, Tee-, Obst- und Gemüsemarkt.

Der Umaid Bhawan-Palst mit einem schönen Museum sowie
die Grabstätten der Herrscher von Marwar dem Kenotaph Jaswant Thada.

Außerhalb in Mandore:
Die alte Festung, die Gartenanlage Zenana Bagh und die Heldenhalle Hall of Heroes mit ihren Skulpturen.


Jaisalmer

Jaisalmer liegt in der Wüste Thar und ist dem entsprechend eine typische Wüstenstadt. Sie wurde im 12. Jahrhundert gegründet hat fast 70.000 Einwohner. Ihren früheren Reichtum verdankt sie ihrer strategisch günstigen Lage als Oase für durchziehende Karawanen aus Vorderasien. Gegründet wurde sie von Rawal Jaisal auf einem Felsrücken des Trikuta Berges. Daher kommt auch der Name. Jaisalmer - der Felsen Jaisals. In der Stadt geht es eher geruhsam zu. Wenig Autos, wenig Lärm und ein ideales Domizil für Rucksacktouristen während ihrer Indien Rundreise. Schön sind auch abendliche Ausflüge in die Dünen der Tharwüste um einen romantischen und absolut lärmfreien Sonnenuntergang zu genießen.

Im Jaisalmer City Guide
findet man alles um sich vor einer Reise in diese faszinierenden Stadt über Geschichte, Kultue, Sehenswürdigkeiten und Ausflugsmöglichkeiten zu informieren.

Die Jain-Tempelanlage von Jaisalmer liegen direkt in der Altstadt


Sehenswürdigkeiten in Jaisalmer:

Das Fort Raj Mahal,
die sieben Jaimtempel, von denen pro Tag immer nur einer besichtigt werden kann.
Die schönsten sind der Chandraprapha-Tempel, der Rishabhdevij-Tempel und der Parshvanatha-Tempel.
Diese Tempel sind nur vormittags bis um 12 Uhr zu besiuchtigen.

Die Havelis (Handelshäuser) Diwan-Nathmals-Haveli, Patwa-Haveli, Patwon-Ki-Haveli, Salem-Singh-Havali und Patwon-Ki-Haveli.
Der Taziaturm am Amar Sagar Tor.

Der Gadisar See.
Die Bada Bagh Grabstätten, besonders zum Sonnenuntergang.

Mit dem Kamel in die Dünen der Wüste Thar reiten.


Bikaner und Deshnoke

Ca. 240 km westlich von Dehli liegt Bikaner mitten in der Wüste Thar. Die Stadt zählt ungefähr 700.000 Einwohner und ist geprägt von wunderschönen kleinen Straßen und Gassen und dem Fort Junagarh. Umgeben ist Bikaner von fast 10 Kilometer langen Stadtmauer.
Auch Bikaner gilt wie für viele Wüstenstädte in Rajasthan, dass ihr Reichtum als unmittelbarer Umschlagplatz der alten Karawanenrouten herrührt.
Erbaut wurde das prachtvolle Junagarh Fort von General Raja Rai Singh einem Getreuen von Akbar dem Großen und ist eines der am besten erhaltenen Forts in ganz Rajasthan.


Junagarh Fort in Bikaner mit Spiegelzimmer sowie Blumen- und Mondpalast


Sehenswürdigkeiten in Bikaner:

Das Junagarh Fort mit den prunkvollen Privatzimmern im Gaj Mandir, dem Spiegelzimmer, dem Blumenpalast (Phool Mahal) und dem herrlichen Mondpalast. Außerdem befindet sich im Fort selber noch das sehenswerte Prachina-Museum.
Die Havelis (Handelshäuser), das schönste und am besten erhaltene ist das Rampuria-Haveli und
ein wunderschöner Tempel der Jain der Tempel Bhandasar.

Etwas außerhalb warten noch 2 absolute Highlights.
Der Karni-Mata-Tempel in Deshnoke, der den heiligen Ratten gewidmet ist und eine einzigartige Kamelzuchtstation die 12 Kilometer südlich von Bikaner liegt.
Ebenso ist noch der Besuch von Devi Kund zu empfehlen. Hier befindet sich eine sehenswerte Begräbnisstätte der der Herrscher von Bikaner.


Mandawa

Ungefähr 250 Kilometer westlich von Delhi liegt Mandawa im Herzen des nördlichen Shekhavati im Distrikt Jhunjhunu.
Bekannt ist die sonst eher unbedeutende Stadt für seine schön bemalten alten Handelshäuser den Havelis. Einige von diesen Havelis sowie das Fort werden heute als Hotels für Gäste, die auf der Durchreise während ihrer Rundreise durch Indien sind, genutzt.
Durch die Stadt Mandawa führte früher die alte Seidenstraße, und darauf beruht auch der Reichtum der alten Handelsfamilien die die schönen Havelis in Mandawa gebaut haben.


Viele der Havelis in Mandala sind heute Hotels und willkommene Unterkünfte für eine Rundreise durch Indien


Sehenswürdigkeiten in Mandawa:

Das Fort - Castle Mandawa,

die Havelis Saraf Haveli,
Ramashwarlal-Sundermal,
Goenka, Gulab-Rai-Ladia,
Murmuriya Haveli und das
Lakshminarayan Haveli.

Kaum wahrgenommen und doch einen Besuch wert ist der Tempel Raghu Nath, den man auf dem Weg zur Basarstraße leicht findet.

Ein Abstecher lohnt noch nach Dundlod mit seinem Fort, Chattris und Havelis sowie nach Nawalgarh mit dem Fort Bala Qila.


Jaipur

Jaipur ist die Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan. Erst Im 18. Jahrhundert erbaut ist sie eine relativ junge Stadt für indische Verhältnisse. Mit über 3 Millionen Einwohnern zählt sie anhand ihrer unzähligen Attraktionen zu einer der meistbesuchten Städte während einer Rundreise durch Indien. Jaipur gehört neben Agra und Delhi zum berühmten Goldenen Dreieick.
Den Beinamen "The Pink City" beruht auf der Farbe der Häuser. Dies ist aber eher ein Tarrekotta-Ton und hat mit Rosa oder Pink weniger zu tun. Grund für diese Bemalung war der Besuch des jungen Königs Edward dem 5. von England. Zu seinen Ehren ließ der damals herrschende Maharadscha, um die Stadt schöner erscheinen zulassen, die Häuser in dem noch heute überall zu sehende Farbton streichen.

Der Stadtpalast von Jaipur


Sehenswürdigkeiten in Jaipur:

Der Maharadscha-Palast,
das Juntar Mantar, das Observatorium,
der Palast der Winde (Hava Mahal)
und die Tigerfestung Fort Nahargarh.

D
ie Grabstätten (Cenotaphs) der Maharanis von Jaipur.

Die aufregenden Basare im Zentrum von Jaipur:
Johari-Basar (Schmuck), Bapu-Basar (Parfüm und Stoffe) und Nehru-Basar (Stoffe und Schuhe).

Das Zentralmuseum, der Rambagh-Palast sowie das prachtvolle Stadttor Ajmeri Pol.



Amber

Auf dem Weg von Jaipur nach Amber lohnt ein kurzer Stopp um das Jal Mahal, ein im See liegender Palast, der für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, zu besichtigen. Weiter geht es durch zum Teil sehr enge Straßen und kleiner Ortschaften nach Amber.

Hier lag die 11 Kilometer nördlich von Jaipur gelegen Residenz von Jai Singh dem Zweiten bevor er die neue Hauptstadt Jaipur errichten ließ.

Zum Haupteingang von Amber Fort gelangt man über eine serpentinenartig angelegte Strasse. Als Attraktion kann man diesen Weg auch auf dem Rücken eines Elefanten zurücklegen. In der ersten Hofanlage, dem Jaleb Chowk, wird man dann bei dieser Art des Transportes abgesetzt.

Amber Fort mit seinen reich geschmückten Hallen und Pavillons


Sehenswürdigkeiten in Amber Fort:

Haupteingangstor Suraj Pol
Shila-Devi-Tempel für die grausame Göttin Kali
Diwan-I-Am, die große öffentliche Audienzhalle
Suk Niwas, die Halle der Zufriedenheit
Jai Mandir, eine private Audienzhalle
Der prachtvolle Jass Mandir Pavillon
Die Haremsgebäude Zenana




Galta

Die Tempelanlage von Galta sollte man auf einer Rundreise durch Indien auf keinen verpassen. Auf dem großen Parkplatz vor der Anlage ist schon ein großes Geschrei der Jugendlichen, die sich auf den Besuch dieser Tempelanlage mit Bademöglichkeiten freuen, von weitem zu hören. Hunderte von bunt gekleideten Frauen und Mädchen verstärken hier den Eindruck des farbenfrohen Rajasthans.

Vor dem Eingang finden sich zahlreiche Imbissbuden, die frische Getränke und Obst anbieten. Auch sehr arme Menschen warten hier um selbstgemachten Schmuck oder Armbänder an Touristen und Einheimische zu verkaufen. Oft sieht man auch indischen Besucher, die nach dem Besuch der Tempelanlage von Galta den bettelnden Armen Geld oder auch Nahrung geben.


Sehenswürdigkeiten in der Tempelanlage von Galta:

Tempel des Sonnengottes
Die Badebecken und Quellen

Tempel von Hanuman dem Affengott der Hindus

Die zahlreichen wuderschönen
Gemälde von Brahma, Vishnu, Ganesha und Parvati zusammen mit Szenen verschieden Feierlichkeiten und Anlässen.

Die freilaufenden und manchmal auch diebischen Affen.




Pushkar

mit seinem Pushkar-See ist eine für Hinduisten, ähnlich wie auch Varanasi, absolut heiliger Ort. Biertrinker und Fleischesser sind hier bei einer Rundreise durch Indien fehl am Platz. Alkohol und Fleisch, ja selbst Eier, wird man in der ganzen Stadt vergeblich suchen. In Pushkar gibt es selbst in besseren Lokalen nur streng vegetarische Kost. Pushkar ist einer von 5 heiligen Orten für gläubige Hinduisten.

Einem alten Mythos nach hat die Gottheitheit Brahma am Rand des Lotusblütensees ein Opferritual vollzogen. Daraufhin entand der See und die ihn umgebenden Berge. Heute gibt es hier über 50 Badestellen (Ghats) für rituelle Waschungen. Die für die Hindus wichtigsten sind Varah, Brahma und Gandhi Ghat.
Auch ist Pushkar ein Ort an dem man viele Austeiger aus aller Welt finden kann. Man kann darüber denken was man will. Es sind auf jeden Fall nette und sehr nachdenkliche Menschen.

Auf der Mela dem großen Kamelmarkt in Pushkar


Sehenswürdigkeiten in Pushkar:

Der Brahma-Tempel aus dem 14. Jahrhundert ist einer der wenigen Tempel Brahmas in Indien.
Der Savitri-Tempel mit einem wunderschönen Blick auf den Brahma-See.
Der Varah Tempel aus dem 12. Jahrhundert ist mit vielen Bildern und reich verziert ausgestattet.
Der Mahadeva-Tempel aus dem 19. Jahrhundert mit seinem Bildnis und den 5 Gesichtern.

Der Ramavaikunth-Tempel ist einer der größten Tempel in Pushkar in dem über 360 Gottheiten in Stein gemeißelt sind.
Der Pushkar-See mit seinen Ghats.

Der Kamelmarkt, die Mela, findet meist im November statt. Hier werden für tausende von Kamelen ein neuer Besitzer gesucht. Da man früher in dieser Gegend nicht oft zusammen kam, war es natürlich auch ein großer Heiratsmarkt um zu potentiellen Heiratskandidaten die ersten zarten Bande zu knüpfen.


Hier noch ein paar interessante Fakten, die man vor einer Rundreise durch Indien wissen sollte:


Die Religionsverteilung in Indien:
82% sind Hindus,
12% sind Muslime,
2% bekenne sich zum Christentum und leben meist in Goa und Kerala an der Südwestküste.
Der Rest verteilt sich auf Sikhs, Jainas und Buddhisten sowie kleinere Religionsgemeinschaften.

Die Wirtschaft Indiens ist meist landwirtschaftlich ausgerichtet.
Mehr als die Hälfte der Einwohner arbeiten hier. Indien ist der größte Teeproduzent der Welt, zweitgrößter bei Zucker und drittgrößter bei Baumwolle. Weiterhin werden Erdnüsse, Weizen und Reis angebaut. Dadurch ist Indien unabhängig von Nahrungsmittelimporten und unterliegt nicht Spekulationen auf dem Weltmarkt.
Auch Hightec ist in Indien zuhause. So gibt es Zentren für Textilien, Autobau und Elektronik. Diese sind hauptsächlich in Mumbai, Chennai, Neu-Delhi und Kalkutta zu finden. Software und Computerindustrie findet man in Hyderabad und Bangalore.
Ebenfalls auf den Gebieten der Biotechnologie und Pharmazie ist Indien weit vorangeschritten. Das Land hat es geschafft, der weltweit größte Exporteur von Generika zu werden. Stark im kommen ist die Weltraumfahrt mit dem Bau von eigenen Satelliten.

Die Reiseformalitäten für Rundreisen durch Indien sollen für ausländische Touristen in Zukunft erheblich vereinfacht werden.  
Wenn man  ein Hotel in Indien buchen möchte, reist man jedoch trotzdem in eine für Mitteleuropäer recht unbekannte Welt. Obwohl Indien ein generell sehr gastfreundliches Land ist, empfiehlt es sich, einige Verhaltensregeln zu beachten. Urlauber sollten unbedingt daran denken, dass in Indien die linke Hand als unrein gilt und deshalb niemals mit links essen oder andere Menschen berühren. Auch die Kleiderordnung passen Gäste besser an und verzichten abseits der Badestrände lieber auf zu freizügige Kleidung wie kurze Röcke und Hosen sowie ärmellose Oberteile. Dass man beim Fotografieren die Menschen vorher um Erlaubnis fragt, sollte selbstverständlich sein. Das Ablichten von Gläubigen in ihren Tempeln ist allerdings grundsätzlich tabu, unabhängig von ihrer Religion.


Sri Lanka im Südosten des indischen Subkontinents gehörte nie zu Indien.
Es ist allerdings sehr reizvoll, wenn man auch noch genug Zeit hat, während einer Indienrundreise den Sprung nach Sri Lanka
zu machen. Nach langen Streitigkeiten wird seit 2011 hier auch wieder ein regelmäßiger Fährbetrieb aufrechterhalten.


Indien hat die Möglichkeit eine der führenden Industrienationen und Großmächte der Welt zu werden.

Vieles spricht dafür. Es gibt eine hohe Einwohnerzahl, Indien ist eine Atommacht und verfügt über hervorragende Technologien.
Südlich des Himalaya-Masivs liegt Indien einer Halbinsel gleich im indischen Ozean. Die Fläche beläuft sich auf 3,3 Millionen Quadratkilometer und die Bevölkerungszahl beläuft sich seit dem Jahr 2.000 auf über eine Millarde. Damit ist Indien nach China das Land mit den meisten Einwohnern, die Bevölkerungsdichte ist jedoch 3 mal so hoch. Mehr als 50% leben in der Gangesebene und an den Küsten mit fruchtbaren Böden. Indien ist durch Zuwanderung und Vermischung ein Land mit großer religiöser und sprachlicher Vielfalt. Allein über 1600 Sprachen und Dialekte kann man hier antreffen (18 davon sind in der indischen Verfassung erwähnt und anerkannt). Im Norden gibt es die indo-europäischen Sprachen und im Süden mehr die dravidischen. Weiterhin wird in den Ausläufern des Himalayas Tibeto-Birmanisch gesprochen. Am meisten wird jedoch Hindi gesprochen (Englisch hatte weiterhin als Sprache der Verwaltung bestand).
Indien besteht seit der Gründung 1947 als föderale Republik aus 28 Bundesstaaten und 7 Unionsterritorien. Die Bundesstaaten selber wurden so eingeteilt, dass diese ihre sprach
liche Autonomie behalten konnten.

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