Indien Rundreise
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Bikaner und Deshnoke

Fort Junagarh Wahrzeichen von Bikaner


Durch die strategisch günstige Lage an den alten Karawanenrouten nach Zentralasien wurde Bikaner in der Vergangenheit zu einer sehr wohhlhabenden Stadt.

Bikaner mit  fast 700.000 Tausend Einwohnern verfügt über ein reiches historisches und archtektonisches Erbe. Die Altstadt mit dem alles überragenden Junagarh Fort, gleichzeitig dem Stadtpalast, ist von einer 7 Kilometer langen Mauer mit fünf Eingangstoren umrahmt. Burgen und Schlösser wurden hier aus rötlich-rosenem Sandstein erschaffen.
Die Geschichte der Stadt begann 1486, als Prinz Rao Bikaji, Sohn des Begründers von Jodhpur, hier sein eigenes kleines Reich gründete.
Die engen Gassen und die bunten Bazare machen Bikaner zu einem für Indien Rundreisen sehr lohnenswertem Ziel.
Das moderne Bikaner ist das Ergebnis der Weitsicht des bedeutenden Herrschers Maharaja Ganga Singh (1887-1943), dessen reformatorischer Eifer für die Modernisierung der Stadt zu Wohlstand in diesem ehemalig kleinen Fürstentum führte.
Hier links ein das Foto, das vor dem Fort hängt. Es zeigt die riesigen Ausmaße der Anlage.

Eingang zum Anup Mahal im Junagarh Fort
Zentrum des Anup Mahals im Junagarh Fort von Bikaner
Aufgang zum Junagarh Fort in Bikaner
Ahnentafel der Herrscher von Bikaner
Die Kinderschaukel eines Sprosses der Herscherfamilie von Bikaner
Waffenmuseum von Junagarh Fort
Das Spiegelzimmer, Sheesh Mahal, von Junagarh Fort
Schlafgemach im Juagarh Fort


Das Junagarh Fort ist das Zentrum von Bikaner.

Diese niemals eroberte Festungsanlage wurde 1593 von Raja Rai Singh, einem der bedeutendsten Generäle in der Armee des Kaisers Akbar erbaut. Sie ist von gewaltigen Mauern und einem Wassergraben umgeben.

Der Haupteingang der Festung ist Suraj Pol, das Tor der Sonne. In der Festungsanlage gibt es prächtige Paläste wie Anup Mahal (der Audienzsaal), Ganga Niwas (Waffensammlung), dem Sheesh Mahal (Spiegelzimmer), Phool Mahal (Blumenpalast), Chandra Mahal (Mondpalast) und Gaij Mandir (Privatgemächer von Maharadscha Gaij Singh). Die Har Mandir ist die majestätische Kapelle der königlichen Familie.

Diese Paläste, gebaut aus rotem Sandstein und Marmor, fügen sich zu mit den  Innenhöfen, Balkonen, Kiosken und Fenstern zu einem märchenhaften Ensemble zusammen. Auch hier wird dem Besucher immer wieder klar in welchem Reichtum und Prunk die Herrscher der damaligen Zeit leben konnten.

Der königliche Schlafraum in Junagarh Fort
Schöne Balkone zieren die Innenhöfe von Junagarh Fort
Waffenkammer von Junagarh Fort
DH-9DE Haviland Flugzeug im Museum von Junagarh Fort in Bikaner
Säulengang im Fort Junagarh von Bikaner
Eingang zum Karna-Mata-Tempel in Deshnoke


Der Karni Mata Tempel von Deshnoke liegt ca. 35 Kilometer südlich von Bikaner.

Wer auch nur die geringste Abscheu gegen Ratten hat sollte um diesen Tempel einen großen Bogen machen. Im Inneren erwarten einen tausende davon. Für alle anderen ist der Besuch während einer Rundreise durch Indien ein unvergessliches Highlight.

Das betreten des Karni Mata Tempels ist eigentlich nur Barfuß erlaubt. Bei den gern gesehen Touristen drückt man aber ein Auge zu, wenn man mit Socken das Heiligtum betritt.

Keine Angst, man wird nicht angeknabbert. Die kleinen Nager werden von den Spenden der in Scharen kommenden Gläubigen ausreichend mit Wasser und Nahrung versorgt.

Die Göttin Karna Mati ist eine Inkarnation der Muttergöttin Durga. Das genaue Alter dieses Tempels verliert sich in der Geschicht. Er wurde immer weiter ausgebaut und verschönert. Die Silbertür am Eingang wurde von Maharadscha Ganga Singh (1887-1943) gestiftet.

Zeremonie im Rattentempel Karni Mata in Deshnoke
Ratten wohin das Auge blickt im Karni Mata Tempel
Für die Ratten im Karni Mata Tempel ist durch Spenden gut gesorgt
Gläubige am Eingang zum Mata Karni Tempel
Bildnis der Göttin Durga auf dem Dach des Tempels
Schrein im Tempel Karni Mata von Deshnoke


Die im Tempel Mata Karni lebende Ratten sind ein Wallfahrtsort für viele gläubige Hindus.

Der Legende nach bat ein Fürst die als heilige Frau geltende Karni, den verstorbenen Sohn wieder ins Leben zu holen. Karni betete zum Totengott und bekam zur Antwort, dass dies nicht gehe, da der Junge bereits wiedergeboren war. Karni war daraufhin so empört, dass sie beschloss alle Verstorbenen ihres Stammes sollen als Ratten wiedergeboren werden und in diesem Tempel ihr zu Hause finden. Nach dem Tod der Tiere würden Sie dann als Barden, einem damals sehr angesehenen Beruf, als Menschen wieder ins irdische Leben kommen.

In der  Kamelzuchtstation südlich von Bikaner werden alle Aspekte des Tiere untersucht


Die  Kamelzuchtstation und das Kamelforschungszentrum liegt 10 Kilometer südlich von Bikaner.

Das Zentrum wurde am 5. Juli 1984 unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für landwirtschaftliche Forschung in Delhi gegründet.
Die Aufgabe des Zentrums sind die Grundlagenforschung und die angewandten Forschung zur Verbesserung von Kamelen. Ziel ist es durch Züchtung der Landwirtschaft immer bessere Kamele zur Verfügung zu stellen

Touristen können hier einen Überblick über die verschiedenen Kamelrasse, deren Verhalten sowie Vor- und Nachteile erhalten.
Im Kamel-Museum sieht man die verschiedenen Entwicklungs- und Forschungsaspekte des Kamels im Ökosystem Wüste.
Weitere Einrichtungen auf dem Gelände sind ein Platz zum Kamelreiten, ein kleiner Shop mit Artikeln aus Kamelleder sowie ein Kiosk in dem man verschiedene Kamelprpdukte probieren kann. Sehr zum empfehlen ist pasteurisierte Kamelmilch, Kaffee mit Kamelmilch und Eis aus Kamelmilch.

Auf der Kamelzuchtstation wird auch Kamelreiten angeboten
Verschiedene Rassen von Kamelen werden hier für ihre landwirtschaftliche Nutzung untersucht
Kamele finden in diesem Forschungszentrum beste Bedingungen vor
Tierpfleger helfen Besuchern beim Aufsteigen zum Kamelritt


Anup Mahal, der Saal für die Privataudienzen des Maharadschas



"Lustiges Treiben" der Ratten im Karni Mata Tempel von Deshnoke

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