Indien Rundreise
Rundreise durch Indien
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Varanasi und Sarnath


Varanasi, die Stadt am Ganges, ist für die Hindus eine der heiligste Städte in Indien.

In Varanasi zu sterben und nach der Verbrennung die Asche in den heiligen Ganges zu streuen erlöst nach dem Glauben der Hindus die Menschen von den ewigen Wiedergeburten.
Seit Jahrtausenden pilgern die Hindus hierhin, an ihren heiligen Ort Varanasi und ihre heilige Mutter Ganges.
Varanasi hat über 1,5 Millionen Einwohner und ist die wohl älteste durchgehend besiedelste Stadt in ganz Indien. Den Namen verdankt die Stadt den Flüssen Varuna und Assi, die hier in den Ganges münden. Zwischen den beiden Mündungen dieser beiden Flüsse erstrecken sich auf eine Entferung von über 5 Kilometer an die 84 Badeplätze oder Ghats.
Zwischen dem Dashashvamedha Ghat (größter Badeplatz) und dem Manikarnika Ghat (traditioneller Verbrennungsplatz) konzentriert sich das religiöse Leben am Ganges.
In der Stadt selber wohnen allein leben 45 000 Mönche und Brahmanen mit ihren Schülern. Diese sehen ihre Pflicht darin, Pilger aus ganz Indien und der ganzen Welt zu betreuen betreuen. Für gläubige Hindus gilt Varanasi als die Stadt zur Ewigkeit. Selbst Gott Shiva soll sich hier in den Fluten der heiligen Mutter Ganges von seiner Schuld reingewaschen haben, die er durch seinen Mord an Brahmanen auf sich geladen hatte.

Varanasi Bootsfahrt entlang des Ufers


Unter lautem Trommeln und Glockenschlagen werden die Götter zu Beginn jedes neuen Tages wieder erweckt und schon vor dem Morgengrauen findet das erste rituelle Bad im Ganges statt.

Varanasi bei Sonnenaufgang bei einer morgendlichen Bootsfahrt zu erleben ist eines eindrucksvollsten Erlebnisse einer Rundreise durch Nordindien. Gläubige Hindus bei Ihren morgendlichen Waschritualen zu beobachten beginnt man am besten am Dashashvamedha Ghat und fährt weiter bis zur Manikarni Ghat wo man noch den Rauch der Scheiterhaufen von den Leichenverbrennungen der letzten Nacht sehen kann. Wie ein Traum zieht diese unwirklich erscheinende Kulisse von Varanasi an einem vorbei.
Sogar von sehr weit her kommen gläubige Hindus um sich im Wasser der heiligen Mutter Ganges von ihren Sünden rein zu waschen und um vergebung zu beten.
Auch das Verstreuen der Asche von verbrannten Angehörigen in den Ganges findet oft früh morgens vor Sonnenaufgang an den nebligen Ufer das Ganges statt.

Durch den Tourismus haben auch die Bootsverleiher Hochkunjunktur. Man sollte auf keinen Fall den geforderten Preis bezahlen, sondern hart verhandeln. Je länger man wartet desto billiger wird es. Denn einen schlechten Gast zu haben bringt allemal mehr als gar kein Geld zu verdienen und das Boot lehr zu lassen. Beste Startzeit ist zwischen 4 und 5 Uhr Morgens.

Hier eine Youtube-Bildershow über die Sehenswürdigkeiten von Varanasi und Sarnath

Heilige Frau am Ganges
Varanasi am Ganges am Morgen


Folgende Tour sollte man wählen um die meisten Ghats am Ufer des Ganges mit den alten Hindu-Tempeln zu sehen.

Man beginnt im Süden und kann auf dem Weg nach Norden folgende Badeplätze besuchen:
Dunga-Tempel und Asi- sowie Tulsi-Ghat. Danach weiter zum Hanuman-Ghat (mit Hanuman-Schrein), Harishchendra-Ghat, Chauki-Ghat, Dashashvamedha-Ghat (größter Badeplatz), Mir-Ghat, Lalita-Ghat (Vishnu-Tempel), Manikarnika-Ghat (traditioneller Verbrennungsplatz), Sankara-Ghat und Siddha Kshetra (viele bedeunte Hindu-Tempel) bei der Alamgir Moschee.


Varanasi die Leichenverbrennungen am heiligen Ganges
Badeplatz am Ganges in Varanasi
Sonnenaufgang am Ganges in Varanasi
Mann und Leichenverbrennung am Ganges
Rituelle Waschungen im Ganges am frühen Morgen
Meditation im Ganges in Varanasi


Jeden Abend wird am Ufer des Ganges die Agni Pooja (Agni Puja) Zeremonie gefeiert.

Hierbei werden von Priestern die Gottheit Shiva, de Fluss Ganges und das gesamte Universum verehrt.
Diese gehört zu dem  beindruckendsten, was man Varanasi überhaupt erleben kann. Eine Vielzahl von Priestern und Tänzern führen, begleitet von für uns fremdartigen und monotonen Rhythmen und Musik, gleichartige  Bewegungen aus. Hierbei werden  Räucherstäbchen, Fackeln  und qualmende Weihrauchkessel durch die Luft manöveriert. Das ganze findet unmittelbar am Ufer statt, sodass man es sowohl am Uferweg als auch vom Boot aus betrachten kann.


Varanasi in den Abenstunden am Ganges


Hier ein YouTube  Video
Priester zelebrieren die Puja am Ufer des Ganges in Varanasi.



Hier ein YouTube  Video
Leichenverbrennung am Ufer des heiligen Ganges


Die Priester singen in der alten Sprache Sanskrit jahrtausend alte heilige Lieder.

Blumen werden in der Feuerzeremonie in den Kerzen verbrannt der heilige Fluss Ganges mit Räucherstäbchen gesegnet.
Es ist eine unvergessliche Atmosphäre, die diese Erlebnis umrahmt. Man ist gefangen von der tiefen Religiösität und der einmaligen Szenerie am Ufer des Ganges.

Der Weihrauch soll die guten Geister anlocken, der Klang der Schellen reinigt die Luft und vertreibt die Dämonen. Bei der Feuerzeremonie wird der heiligen Mutter Ganges gewunken damit sie diese huldvoll entgegen nimmt.

Das Wort Puja stammt aus dem Sanskrit und bedeutet eigentlich nichts anderes als Verehrung. Dies gibt es im Hinduismus und im Buddhismus und sollte für alle Gläubigen ein tägliches Ritual sein.
Eine spezielle Form ist die Agni Puja. Sie ist ein Feuergebet. Hierbei wird das göttliche in Form der Flamme geehrt.

Die Leichenverbrennungen am Ganges in Varanasi.

Wer in Varanasi sein Leben beendet und hier an den Ufern des Ganges verbrannt wird entgeht, dem Glauben der Hindus nach, dem ewigen Rad der Wiedergeburt. Aus diesem Grund reisen viele zum Sterben nach Varanasi.
Das Beerdigungsgewerbe profitiert von diesem alten Glauben. Eine Leiche auf dem Scheiterhaufen verbrennen zu lassen ist sehr teuer.
Je nach Kaste werden die Leichen auf verschiedenen Etagen verbrannt. Mitglieder der unteren Kaste direkt am Flussufer. Mitglieder der oberen Kasten je nach Rang weiter oben. Das Feuer zum entfachen des Scheiterhaufen kommt von einer ewigen Flamme, die sich an einem zentralen und erhöhten Ort der Verbrennungsstelle befindet. BIs zu über 300 Leichen werden pro Tag verbrannt, und die Scheiterhaufen sind teilweise 24 Stunden in Betrieb.
Nach dem Aufbahren der eingehüllten Leiche übergibt ein Priester dem ältesten Sohn das Feuer zum Entfachen des Holzes. Sollte kein Sohn vorhanden sein, so ist als nächster der älteste Bruder in der Pflicht. Sollte es auch ihn nicht geben, so wird ein nächster männlicher Verwandter das Feuer entzünden.

Wer wird nicht verbrannt:
- Heilige Frauen und Männer
- Schwangere Frauen
- Kinder unter 15 Jahren
- Männer, die mit Männern in einer Beziehung lebten
- Lepra- und andere schwerkranke Menschen
- Menschen, die durch den Biss einer Kobra oder anderer giftiger Schlangen zu Tode gekommen sind


Varanasi, Ganges, Leichenverbreunnung
Agni Pooja Feuerzeremonie in Varanasi
Varanasi , Agni Pooja
Varanasi am Abend Blick über den Ganges
Weg zum Goldenen Tempel von Varanasi


Goldener Tempel - Kashi Vishwanath Tempel

Dieser Tempel liegt im Zentrum der Altstadt von Varanasi und gehört zu den 12 heiligen Jyotirlinga des Gottes Shiva in Indien. Er ist ein Zentrum des hindistischen Glauben und jeder Hindu sollte diesen Tempel einmal im Leben besuchen. Der Tempel wurde mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Sein jetziges aussehen erhielt er 1789 von der Königin Ahilya Bai Holkar von Indore.
Direkt neben dem Goldenen Vishwanath-Tempel  befindetz sich die der großen Aurungzeb Moschee. Seinen Namen erhielt der Tempel durch seine Türme. Diese wurden 1839 von König Ranjit Singh von Lahore vergoldet.
Eines der wenigen Fotos des Goldenen Tempels von Varanasi ist hier zu sehen.
Möchte man den Tempel betreten, muss man höchste Sicherheitsmaßnahmen über sich ergehen lassen. Fotoapparate, Handys, Feuerzeuge sowie alles Metallische muss abgegeben werden. Bei einer provisorischen Polizeistation muss man sich mit Pass registrieren lassen und wird mehrmals ausgiebigen Leibesvisitationen ünterzogen. Im Inneren herrscht nur Gedränge und Geschiebe. Nach Abgabe eines Opfers wird einem durch Nachsprechen eines Mantras durch einen Priester der Segen erteilt.
Da keine Fotos hier möglich waren, sind nur Fotos von den umgehenden Gassen zu sehen.

Goldener Tempel Varanasi


Der (goldene) Vishwanath Tempel in Varanasi ist dem Gott Shiva, dem Zerstörer der Welten und der höchsten Gottheit der Stadt gewidmet.
Dem Glauben nach ist Varanasi der Ort, an dem die erste "Jyotirlinga" durch die Erdkruste gebrochen war. Der Gott Shiva tat dies, um die letzte Hürde im Krieg um die Vorherrschaft unter Götter für sich zu entscheiden. Neben dem Tempel ist der Brunnen des Wissens, wo, wie der Legende nach, die ursprüngliche Shiva Lingam versteckt liegt. Mehr als die Ghats und sogar der Ganges, bleibt das Shiva Lingam im Tempel Fokus Varanasis und der gläubigen Hindus

Folgende Feste und Feiertage werden im Goldenen Tempel Vishwanath gefeiert.
Mahashivrati:

In der 6. Nacht des dunklen Phalguna (im Februar oder März). Dem Glauben nach soll Gott Shiva in dieser Nacht Parvati Ma geheiratet haben. Gläubige halten die ganze Nacht über Wache am Tempel.
Rangbhari Aamalki Ekadashi:
Einmal im Phalguna Monat sollen durch Fasten die Sünden reingewaschen werden. Durch gießen eines Topfes mit dem Amarlaki-Baum wird um Akzeptanz der demütigen Ehrerbietung gebeten.
Annakoot:
Dies dient der Verehrung von Sri Krishna als der Kuhhirten von Vrindavan ihn beschützt haben. Nach dem Gebet werden Süßigkeiten aufgetürmt, die nach dem Fest mit nach Hause genommen wurden.
Makar Sankranti:
Dies ist einer der bedeutensten Tage für die Hindus und wird fast in ganz Indien gefeiert. Makar Sankantri symbolisiert die Sonne, als ein Manifest Gottes und einen nicht dualen in sich selbst strahlenden göttlichen Segen. Er steht für die Verkörperung von Wissen und Weisheit.
Shrawan Maah:
Shrawan Maah ist sehr verheißungsvollen Monat für Anhänger Shivas. An jedem Montag dieses Monats gibt es verschiedene Dekorationen.Am ersten Montag des Monats für Shivas. Am zweiten Montag für Bhagwa Shankar und Mutter Parvati. Am dritten und vierten Montag für Shri Ardhyanarishwar und Shri Rudrakshay.
Akshya Tritiiya:
Akshya Tritiiya gilt als einer der vier vielversprechendsten Tage im vedischen Kalender. Es ist der dritte Tag des neuen Mondes Vaishakh Monat (April-Mai
).

Neuer Vishwanath Tempel Varanasi

Der neue Kashi Vishwanath Tempel

Dieser Tempel Tempel befindet sich bei der Benares Hindu University. Es wird auch die Birla Tempel genannt, da er von der berühmten Industriellen-Familie, den Birlas, gestiftet wurde. Wie der goldenen Vishwanath Tempel so ist auch dieser dem Gott Shiva geweiht und ist eine Nachbildung des Original Vishwanath Tempel.

Der Tempel selber ist mit weißem Marmor gebaut, und wurde von Madan Mohan Malviya, der Gründer der Benares Hindu Universität geplant. Diser neue Vishwanath Tempel ist offen für Menschen aller Kasten und aller Religionen ist.

Der riesige Campus des neuen Vishwanath Tempel ist ein Genuss für die Augen der Besucher. Der Innenraum hat eine Siva Lingam und Verse aus hinduistischen Schriften an den Wänden.

Unweit des neuen Vishwanath Tempels gibt es noch ein sehenswertes Museum Bharat Kala Bhawan, in welchen seltene und wertvolle Miniaturen zu sehen sind.

Vishnu Tempel in Varanasi
Statue am Eingang zum Vishwanath Tempel
Vishwanath Tempel Varanasi
Brunnen am Vishwanathtempel von Varanasi
Kuty Vihara Tempel

Mulaghanda Kuty Vihara Tempel

Der Tempel liegt ca. 12 Kilometer nordöstlich von Varanasi in Sarnath. Dies ist einer vier heiligen buddhistischen Stätten.  Es ist der Wildpark, wo Buddha 5 Wochen nach seiner Erleuchtung seine erste Predigt vor 5 Mönchen hielt.
Hier lehrte das Dharam, (der Weg der höheren Wahrheiten) und begründete Damit den eigentlichen Budddhismus.
Damals hieß der Ort Isipatana, was so viel bedeuet wie: Der Ort an dem heilige Männer auf die Erde kommen.
Sehenswert auch die Dhermekh Stupa mit ihren Schnitzerein aus dem 5. Jahrhundert n. Christi.

Öffnungszeiten:
Täglich von  4.00 - 11.30 Uhr und von 13.30 - 20.00 Uhr

Pooja tägliche Gesangszeremonie
Juni - Oktober 7.00 Uhr, November - Februar 6.00 Uhr, März - Mai 5.00 Uhr

Varanasi Anagarika Tempel
Buddha in Varanasi uns Sarnath


Mulagandha Kuti Vihar ist eine moderne Tempelanlage und wurde von der Mahabodhi Society gestiftet.

Er ist für Buddhisten auf der ganzen Welt eine wichtige Pilgerstätte, da hier die Lehre Buddhas nach seiner Erleuchtung in Bodhgaya ihren Anfang nahm. Er predigte erstmals den achtfachen Weg ins Nirwana. Die 5 Mönche vor denen er das erste Mal hier predigte gründeten die Keimzelle (Sangha) der buddhistischen Gemeinde.

Im weitläufigen Wildpark ist die auffällige Dheamekh Stupe zu sehen.
Genau hier soll an diesem 43 Meter hohem Steinbau Buddha seine Predigt gehalten haben.
Mit einen Durchmesser von 28 Metern zeigt sie an der Außenwand filligrane florale Strukturen sowie Abbildungen von Menschen und Tieren sowie alte brahmanische Schriftenzeichen.

Besonders bemerkenswert iat auch die Ashoka Säule. An ihrer Spitze der Säule gab es früher eine Statue mit den vier Löwen und ein Rad. Dies ist das alte nationale Zeichen von Indien. Das Rad steht für Dharma. Die Säule ist beschädigt und die Löwen befinden sich im Sarnath Museum. Das Rad hat vier 24-Speichen-Räder. Vier Löwen für die 4 Himmelsrichtungen sowie Elefant Stier und Pferd.


Dhemekh Stupa Varanasi
Anagarika Tempel in Sarnath


Mulgandha Kuti Vihar und Wildpark Gazellenhain

Dieser erst 1931 erbaute Tempel wurde von der Mahabodhi Gesellschaft aufgebaut. Im Inneren sind aufwendige Bilder und Fresken des japanischen Malers Kosetsu Nosu zu sehen.
Endgültig wurde das Werk in vier Jahren, von 1932 - 1936 vollendet. Im Tempel sieht man eine überlebensgroße Statue von Buddha. In einem Schrein werden verschieden Gautam Buddha Reliquien aufbewahrt. Der Japanische Staat hat eine große Bronze-Glocke, die den Eingang des Vihar zu sehen ist gespendet.


Glocke vor Anagarika Tempel
Tempel Mulangandhu Goldene Buddha Statue
Buddha Bildnisse und Fresken im Mulgandha Tempel
Fresken von Kosetsu Notsu im Anagarika Tempel


Ein großer Bodhi-Baum steht an der linken Seite des Tempels.

Der Legende nach soll er ein Sprössling jenes Baumes sein, unter dem Buddha nach seiner Erleuchtung in Bodhgaya zum ersten Mal zu seinen Jüngern predigte.
Ein Sarg mit den heiligen Reliquien wird während der großen Prozession von Mulgandha Kuti Vihar um die kleine Stadt Sarnath getragen. Dies findet einmal im Jahr an einem Vollmondtag im November statt.


Sarnath Dharmachakra Tempel

Der Japanische Tempel in Sarnath bei Varanasi

Die Japaner haben ein Stück ihrer Kultur zu Sarnath gebracht, durch den Bau dieses schönen Schrein.

Der Nichigai Suzan Horinji Tempel wird allgemein als "Japanese Temple" von einheimischen Führern und Touristen bezeichnet. Dieser ist in unmittelbarer Nähe des weltberühmten Dhamek Stupa und erinnert sehr an den ästhetisch ansprechenden japanischen Tempel in Kyoto.

Die Innenräume sind sehr schön, einladend und heiter, und Gläubige schauen mit Liebe auf einem riesigen hölzernen Statue des liegenden Buddha. Oft sieht man hier japanische Touristen die sich im Gebet auf den Boden legen.

Im ersten Moment ist man als Europäer erschlagen von der Schönheit und dem Reichtum dieser Tempel. Immer wieder lässt einen die tiefe Gläubigkeit der Buddhisten in Varanasi, diesem heiligen Ort der Hindus, erschauern.
Varanasi ist nicht nur der heilige Ort der Hindus, sondern auch eines der heiligsten Plätze des buddhistischen Religion.

Buddha im Dharmachakra Tempel in Sarnath
Dharmachakra Tempel, Japanischer Tempel in Sarnath
Japanischer Tempel in Sarnath
Tibitanische Schule Sarnath


Sanskritschule und Tempel der tibetanischen Gemeinschaft in Sarnath

Wenn man durch den Eingang dieser tibetanischen Klosterschule und Tempel in Sarnath betritt ist sofort gefangen von dieser einmaligen Harmonie und Ruhe, die von diesem Gebäude ausgeht. Allein die kunstvoll geschmückte Wand, die einem gleich nach dem Eingangstor ins Auge sticht, ist reich und kunstvoll verziert mit heiligen Figuren des Buddhismusses.

Auf der Rückwand dem eigentlichen Garten ztugewandt entdecken wir einen kunstvoll gestallteten Brunnen und zwei sehr auffällige Wächterfiguren. Immer wieder begrüßt uns ein Novize aus der anliegenden Sanskrit Klosterschule.
Im Inneren des Tempels erreicht das Erstaunen über diesen prunkvollen Bau seinen Höhepunkt. Eine riesige goldenen Buddhastatue umrahmt von 2 Opfergefäßen sowie einem Bildniss des religiösen Oberhauptes des Dalai Lamas sind prunkvoll mit Blumemgebinden geschmückt.

Auch hier zeigt sich wieder, dass Varanasi nicht nur die heilige Stadt der Hindus sondern auch ein geweihter Ort für die Buddhisten in aller Welt ist.

Tibetanischer Tempel in Sarnath mit Buddha Statue
Novize in tibetanischem Tempel in Sarnath
Im Garten der tibetanischen Sanskrit Schule in Sarnath


Sanskrit ist eine wenn nicht sogar die älteste Sprachen der Welt.

Ihr Fundament des Wissens ist unübertroffen und einer der wertvollsten Schätze der Welt. Diese Sprache ist ein Symbol der besonderen indischen Tradition und des Denkens auf der Suche nach Wahrheit und Toleranz. Wichtig für die Sanskritschüler ist die Suche nach vorurteilsfreier Wahrheit im Studium und in der Spirituellität. Sanskrit ist daher nicht nur Fundus für Wissen und Weisheit in Indien sondern bietet gleichwohl die Möglichkeit Wissen zu erwerben zum Wohle der gesamten Menschheit.


Sanskrit Universität in Varanasi


Sanskrit College der Universität von Varanasi

Die Geschichte der Sampurnanand Sanskrit Universität umfasst Geschichte der Sanskrit Ausbildung selber. Dies ist der Leitfaden für die glorreiche Vergangenheit der  Universität. Durch Jonathan Duncan von der East India Company und der Zustimmung des Generalgouverneurs Herrn Carnwalis wurde das Sanskrit College im Jahre 1791 gegründet.

Zuerst wurde inden Fächern wie Veda, Vedanta, Purana, Ayurveda, Sahitya, Astrologie, Theologie, Mimamsa und Nyaya unterrichtet.


Im Jahre 1844 wurde Sri J.Muir der ersten Rektor der Universität Es wurden Anstrengungen unternommen, um die Schule in verschiedenen Aspekten zu entwickeln. Dr. Valentine entwickelt den Plan einer vergleichenden Studie von orientalischen und abendländischen Klassikern und spezifische Sanskrit-Texte hier ins englische zu übersetzen. So entstand die Sanskrit-Anglo-Abteilung.

Relief vor dem Sanskrit College in Varanasi
Tafel für Jonathan Dungan an der Sanskrit Universität in Varanasi
Hindu Figur Sanskrit College Varanasi
Sternwarte an der Sanskrit Universität von Varanasi

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